Ganze Bohne

Das schwarze Gold

Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke. Das schwarze Gold ist ein vielseitiges Getränk. Er dient als Muntermacher, Tagesstarter oder auch als Sozial-Komponente. Bei einer Tasse Kaffee lässt es sich am besten unterhalten und die sozialen Kontakte pflegen oder knüpfen. Mit der richtigen Bohne ist auch der Vielfalt der Getränkevarianten kaum eine Grenze gesetzt. Von Espresso über Latte Macchiato bis zum klassischen Milchkaffee – der Eine mag es süß, der Andere schwarz.

Kaffeebohnen – zwei Sorten bestimmen den Kaffeemarkt

Arabica und Robusta. Arabica Bohnen belegen den Großteil des Weltmarktes. Die Bohnen werden in höher gelegenen Gebieten angebaut und deshalb auch Bergkaffee genannt. Da die Arabica Bohne keine großen Temperaturunterschiede ab kann und vor Parasiten geschützt werden musst, wird sie vor allem in höheren Lagen angebaut. Ein weiterer Feind der Arabica ist der Frost. Nur ein Nachtfrost kann ernsthafte Schäden hinterlassen und sogar ganze Ernten vernichten. Die Robusta Bohne ist im Vergleich, wie der Name schon vermuten lässt, robuster und widerstandsfähiger. Ihr machen große Temperaturunterschiede, Frost oder dürre über einen kurzen Zeitraum nichts aus. Sie kommen mit dem Klima in unteren Lagen bestens zurecht.

So ergibt sich schon fast von selbst, dass der Arabicakaffee teurer ist als der Robusta, da mehr Gefahren lauern und auch mehr Aufwand und Pflege in die Pflanzen gesteckt werden müssen. Zudem sind die Arabicabohnen qualitativ hochwertiger. Doch nicht jede Arabicabohne und jeder 100%-ige Arabicakaffee ist automatisch gut. Genau so gibt es auch Robustabohnen die in einer eigenen, hochwertigen Liga spielen.
 

Unterschiede: Optik & Geschmack

Für den Laien ist der Unterschied zwischen Robusta und Arabica nicht auf Anhieb zu erkennen. Robustabohnen sind kleiner, rundlich und haben meist einen graden, offenen Schlitz. Die Arabicabohnen sind ein wenig größer, oval und meist mit einem doppel S-förmigen geschlossenen Schlitz.

Die Robusta schmeckt durch Inhaltsstoffe wie Alkaloid und Chlorogensäure kräftiger und bitterer. Diese Inhaltsstoffe führen auch zu Harndrang, einen „flauem“ Gefühl im Magen und zu einer erhöhten Herzfrequenz. Das mag auch daran liegen, dass die Robusta-Bohne einen höheren Koffeingehalt aufweist. Die Chlorogensäure liegt bei über 30% und kann Sodbrennen oder Magenschmerzen verursachen. Nicht zuletzt ist der Bohne positiv anzumerken, dass Sie eine schöne Crema bildet. Die Arabica-Bohne hat weniger Chlorogensäure und weniger Koffein – somit einen edleren, weicheren Geschmack. Sie wird deshalb überwiegend auch zur Herstellung von entkoffeinierten Kaffee eingesetzt.
 

Kaffeebohnen – die richtige Röstung macht‘s

Eine gut geröstete Kaffeebohne zeichnet sich durch einen angenehmen, säurearmen und nicht zu bitteren Geschmack aus. Ohne die richtige Bohne schafft auch der beste Barista und der beste Kaffeevollautomat kaum eine gute Kaffeespezialität zu kreieren. Die Röstung ist entscheidend! Schonend und nicht zu heiß, nicht zu kurz und nicht zu lang. Der Kaffeeröster hat hier die wichtige Aufgabe die Besten und feinsten Aromen aus der Kaffeebohne zu holen.
 

Die Zubereitung – Sie entscheiden über den Geschmack

Bei der Zubereitung spielen viele Faktoren eine Rolle.

  • der Mahlgrad ist wichtig bei der Zubereitung. Ein guter Espresso wird in ca. 25 Sekunden zubereitet. Das bedeutet, dass die Kontaktzeit von Wasser und Kaffeemehl sehr gering ist. Damit in dieser Zeit so viele Aromen wie möglich dem Kaffeemehl entnommen werden können, muss der Mahlgrad sehr fein sein. Das bedeutet eine größere Oberfläche, als bei grob gemahlenen Kaffeebohnen. Dadurch werden bei gleicher Kontaktzeit mit heißem Wasser mehr Substanzen und Aromen extrahiert. Bei einer normalen Tasse Kaffee beträgt die Zubereitungszeit im besten Fall mehr als 2 Minuten. Die Kontaktzeit mit heißem Wasser ist somit wesentlich länger und das Kaffeemehl muss gröber gemahlen sein, um bei der langen Kontaktzeit nicht zu viele, möglicher Weise auch bittere Substanzen und Aromen, zu lösen.

  • Bei der Zubereitung spielt neben dem Mahlgrad auch die Wasserhärte eine sehr entscheidende Rolle für den Geschmack. Das Wasser sollte nicht zu hart aber auch nicht zu weich sein (8 -12 °dH). Mit einem neutralen pH-Wert im Bereich Ph 6,5 bis pH 7,5 ist ein idealer Geschmack des Kaffees gesichert. Weitere Faktoren sind unter anderem mineralreiches und sauerstoffreiches Wasser.
    Chlorrückstände im Wasser können verhindern, dass Aroma- und andere Geschmack tragende Stoffe gelöst werden. Abhilfe verschaffen bei zu hartem Wasser, Wasserfilter. Diese enthärten das Wasser auf den gewünschten Carbonat Wert.

Jeder Kaffeeliebhaber hat seine eigenen Vorlieben und Geschmäcker. Schauen Sie durch unser umfangreiches Sortiment und finden Ihre lieblings-Kaffeebohne.

Nach oben