Bio- & Fairtradekaffee

Nachhaltiger und fairer Kaffee - Gut für Umwelt und Mensch

Sie finden bei uns viele Bio- und Fairtrade Kaffees von namhaften Herstellern wie Tchibo, Melitta oder Pelican Rouge für den Kaffeevollautomat oder gemahlen für die Filterkaffeemaschine. Bei Bio-Kaffees wird auf umweltfreundliche Produktion geachtet, bei Fairtrade-Kaffees auf faire Arbeitsbedingungen. Coffeefair ist unter der Kontrollnummer DE-ÖKO-034 zertifizierter Anbieter von Bio-Produkten und legt viel Wert auf Nachhaltigkeit und eine kontrollierte Bio-Kette. Profitieren auch Sie vom Bio- und Fairtrade Kaffee und bieten Ihren Kunden nicht nur einen leckeren Kaffee, sondern auch ein gutes Gewissen.

Was ist Bio Kaffee?

Damit sich ein Kaffee „Bio“ nennen darf, müssen klar vorgegebene Gesetze eingehalten werden. Diese Vorgaben müssen nicht nur für Kaffeekirschen und die daraus werdenden Kaffeebohnen und deren Verarbeitung beachtet werden, sondern genauso für andere Lebensmittel, die sich mit dem Zusatz „Bio“ schmücken wollen. Nur dann tragen sie das staatliche Prüfsiegel.

Bei dem Anbau des Kaffees beginnt die Bio-Kette und darf unter allen Vorgaben bis zum Verbraucher nicht unterbrochen werden. Staatliche Kontrollstellen überprüfen regelmäßig alle produzierenden und vertreibenden Unternehmen. Genauso wird der Anbau kontrolliert.

Sogenannte Kaffeebauern, die ihre Kaffeekirschen als Bio auf den Markt bringen, müssen unter anderem darauf achten, dass die Kaffeepflanzen im Anbau, so wie nach der Ernte frei von Schadstoffen sind. Das bedeutet, keine Pestizide oder andere chemische Düngemittel.

Die Anbaumethoden haben sich in den letzten Jahrzehnten nach und nach gewandelt. Kaffeepflanzen benötigen Schattenbäume. Diese bringen Vorteile und schützen zum Beispiel die Pflanzen vor Wind und zu großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Zudem lockern sie den Boden auf und tauschen gegenseitig mit den Pflanzen Nährstoffe aus. So bedarf es weniger natürliche Düngemittel. Mittlerweile wurden die Schattenbäume ersetzt, um die Wirtschaftlichkeit der Plantagen zu erhöhen. Der Bio-Kaffee wächst heute zusammen mit Avocado-, Bananen-, Papaya- oder Eukalyptuspflanzen zusammen.


 

Bei der Ernte kommt neben den Maschinen zur Unterstützung viel Handarbeit hinzu, damit die Kaffeekirschen schonend geerntet und weiterverarbeitet werden können. Die Unterschiede zur industriellen Verarbeitung setzen sich bei der Röstung fort. Preiswerte Kaffees werden oft schockgeröstet bei Temperaturen von mehr als 700°C. Hier gehen viele Aromen verloren, die Bohne wird trocken und verbrennt. Aus diesem Grund schmecken preiswerte Bohnen oft bitter.

Bio Bohnen hingegen werden schonend und langsam bei ca. 200°C geröstet. So können sich alle Aromen der Bohne optimal und individuell ausprägen.
Auch hier muss der in den marktbringende Hersteller darauf achten, dass die Produktion, wie der Verpackungsprozess, hygienisch und ohne zusätzliche Mittel beim Röstverfahren verläuft und alle Schritte vom Einkauf bis zu Verkauf nachvollziehbar sind.

Diese vorgenannten Umstände und Prozesse sind hauptsächlich der Grund, warum Bio Kaffee im höheren Preissegment angesiedelt ist.

Bio ist nicht immer Bio. Die Bezeichnung „Bio“ ist ein verkaufsförderndes Mittel. Es existieren viele Bio-Siegel auf dem Markt, die aber nicht alle anerkannte und aussagekräftige Siegel sind. Auf der sicheren Seite ist man immer bei Produkten mit diesem Siegel und einer Öko-Kontrollnummer (Beispiel: DE-ÖKO-123)

 

In der Gastronomie und Hotellerie wird oft viel Wert auf Bio Kaffee gelegt. Auch, wenn dafür tiefer in die Tasche gegriffen werden muss und der Kunde mehr für einen Kaffee, Cappuccino oder Latte Macchiato zahlt, überzeugt der Kaffee aufgrund der schonenden Röstung und alle erfüllten Bio-Anforderungen, durch seinen Geschmack. Bio ist verkaufsfördernd.

Der allgemeine Trend geht schon seit einigen Jahren zu Bio über. Weniger aus der industriellen Massenproduktion, mehr aus kontrolliertem und nachhaltigem Anbau. Der Konsument möchte wissen woher sein Produkt kommt und wie es angebaut, gehalten oder produziert wurde.

Der Umstieg auf Bio Produkte lohnt sich.

 

Bio ist nicht gleich Fairtrade und Fairtrade ist nicht gleich Bio

Es gibt Kaffee, der im Handel als Fairtrade-Kaffee bezeichnet wird, es gibt Kaffee der als Bio bezeichnet wird und es gibt Kaffee der als Bio und Fairtrade-Kaffee bezeichnet wird.

Fairtrade bedeutet übersetzt so viel wie „zu humanen und gerechten Umständen angebaut und gehandelt“

Das heißt unter anderem, dass auf den Plantagen keine Kinder beim Anbau oder bei der Ernte helfen. Alle Mitarbeiter werden gut und gerecht behandelt und bezahlt. Hier achtet eine Organisation auf diese gerechten Standards und den ökologischen Anbau, jedoch nicht unter Bio-Standards.

In der Gesellschaft rückt fair gehandelte Ware immer mehr in den Fokus. Nicht nur die Eigenschaften des Produkts und die Gegebenheiten in der Produktion sind wichtig, sondern auch das „Drumherum“.

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