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Wirtschaftswunder Kaffee – die wichtigsten Fakten

Kaffee Weltkarte

Kaffee ist nach Erdöl meistgehandelter Rohstoff weltweit

100 Millionen Menschen leben von Kaffee und für viele Länder ist er die wichtigste Einnahmequelle. Sei es durch den Anbau, die Verarbeitung oder den Vertrieb des Kaffees. Auf dem folgenden Bild kann man erkennen, wo auf der Welt am meisten Kaffee angebaut wird, also knapp unter dem Äquator.

Wenn man den Anbau von Kaffee betrachtet, liegt ein Land ganz weit vorne: Brasilien. Fast ein Drittel des Kaffees wird hier angebaut. An zweiter Stelle liegen Vietnam und Kolumbien, danach Äthiopien, Guatemala, Mexiko, Indonesien und Indien. Beim Anbau hängt die Qualität des Kaffees von der Höhenlage ab. Also je höher der Kaffee angebaut wird, desto qualitativ hochwertiger wird dieser. Die Arabica-Bohne wird generell besser bewertet, als die Robusta-Bohne, liegt also höher.

 

Die Kaffeewirtschaft

Am meisten gekauft wird der Kaffee dann in Europa. Deutschland bezieht weit über 50% Rohkaffee. Die USA folgen mit 19%, Japan mit 7% und Andere zwischen 3% und 5%. Das heißt aber nicht, dass in Europa mehr Kaffee getrunken wird, sondern dieser wird hauptsächlich verarbeitet um ihn handeln und exportieren zu können.

Am meisten Kaffee trinkt man nämlich in Nordeuropa. Hier führt Finnland mit über 12 kg Kaffee pro Kopf im Jahr:

Kaffeewirtschaft Coffeefair

 

Der Kaffeepreis

Das Geld, das Verbraucher für einen Kilo Kaffee ausgeben, landet hauptsächlich bei Händlern und Banken.  So kommen 5% bei den Arbeitern und 10% bei den Plantagenbesitzern an. 20% landen dann bei den weltweiten Kaffeeverarbeitern und Händlern, 25% gehen an den Einzelhandel und 40% an Zölle und Steuern. Die Zahlen sind zwar stets variabel, aber es steht fest, dass beim normalen Kaffeehandel ohne Fairtrade am wenigsten für die Arbeiter bleibt.

Der Kaffeepreis Coffeefair

 

Wird Kaffee immer teurer?

Leider ist es wahr, dass der Kaffee erst einmal teurer wird. Der Hauptgrund dafür sind die Probleme des größten Kaffeeexporteurs Brasilien. Starker Frost und eine Trockenzeit Anfang des Jahres verhinderte eine gute Kaffeeernte und die Preise mussten angehoben werden. Das Ausmaß ist noch unbekannt, es sei die schlimmste Krise seit 40 Jahren und ein Ende des Preisanstiegs ist noch nicht in Sicht. Schwache Ernten in Mittelamerika durch zu wenig Regen verstärken den Preisanstieg. Das heißt jetzt aber nicht, dass jeder Kaffee deutlich teurer wird.

 

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