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Übersicht

Die vier großen Kaffeeanbauregionen

Wir haben die interessantesten Fakten zum Kaffeebaum und den Kaffeeanbauregionen, welche Bohnen genau in welchem Gebiet angebaut werden und was die Rohkaffee-Anbauländer auszeichnet.

 

Der Kaffeebaum

Alles beginnt mit der Kaffeepflanze an der rote Früchte hängen, worin die Samen der Kaffeebohne enthalten sind. Diese gehört zur Gattung der Coffea, worunter viele Bäume und Sträucher fallen. Hohe Bedeutung haben die Coffea Arabica – für die Kaffeesorte Arabica – und die Coffea Canephora – für die Kaffeesorte Robusta. Der Kaffeebaum vermehrt sich durch Bestäubung der kurzen Blütezeit. Die weißen Blüten halten sich gerade mal bis zu vier Tage, abhängig von der Anbauhöhe. Bis die Kaffeekirsche nach der Bestäubung voll ausgereift ist, vergehen bis zu neun Monate.

Der Kaffeebaum


Die vier großen Anbauregionen

Es gibt vier große Regionen, die unterschiedlichen Kaffee anbauen. Diese verlaufen alle direkt unter dem Äquator wie ein Gürtel um die Erde. Durch die Höhenunterschiede lassen sich nicht alle Kaffeesorten überall gleichgut anbauen und so entstanden eigene Anbaukulturen und weltweit unterschiedliche Absätze.

 

Südamerika

Argentinien, Venezuela, Brasilien, Bolivien, Kolumbien, Peru, Ecuador und die Galapagos-Inseln, Paraguay, Surinam

Diese Länder decken beinahe die Hälfte des weltweiten Rohkaffeebedarfs ab. Die Qualität ist mittelmäßig und eignet sich gut für Mischungen, aber in Ecuador und Venezuela werden vor allem Arabica-Bohnen hergestellt. Größter Rohkaffeeproduzent weltweit ist und bleibt Brasilien.

 

Zentralamerika, Karibik und Pazifik

Jamaica, Mexiko, Guatemala, Hawaii, Costa Rica, Dominikanische Republik, Puerto Rico, El Salvador, Guadeloupe, Haiti, Martinique

20% des international vermarkteten Rohkaffees stammt aus Hawaii, wo fast nur Arabica angebaut wird. Aus Costa Rica soll der beste Arabica-Kaffee kommen und es ist dort verboten Robusta anzubauen. Aus El Salvador, Nicaragua, Panama und Puerto Rico kommen säurearme Kaffees.

 

Afrika

Äthiopien, Kenia, Kongo, Madagaskar, Südafrika, Kamerun, Jemen, Elfenbeinküste, Sudan, Tansania, Burundi, Malawi, Mauritius, Ruanda, Mosambik, Sambia, Sao Tomé, St. Helena, Zimbabwe, Zaire

Kaffeeanbau in Äthiopien

Ein sechstel des Rohkaffees stammt aus Afrika. Die ursprüngliche Heimat der Arabica-Bohne ist Äthiopien und wird nun in gesamt Ostafrika angebaut, Robusta in Westafrika und in der Mitte werden beide Sorten angebaut. Ein Großteil des produzierten organischen Kaffees in Afrika kommt aus Jemen, da dort wenig Geld für Kunstdünger und Spritzmittel zur Verfügung steht.

 

Asien und Australien

China, Indien, Indonesien, Vietnam, Philippinen, Papua-Neuguinea, Australien

In diesen Ländern wird ein fünftel des weltweiten Rohkaffeebedarfs geerntet. Besonders Indonesien, Vietnam und Indien sind international bedeutend. Die umfangreichsten Erzeuger Asiens sind wohl die Philippinen, die neben Arabica und Robusta auch Liberica und Excelsa anbauen. Hochwertiger Hochlandkaffee kommt aus Papua- Neuguinea, da die Plantagen dort überwiegend in Höhen von 1300 bis 1800 Metern liegen.

 

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