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Kaffee-Unverträglichkeit – Welche Sorte Sie trotzdem genießen können

Bei einigen Menschen löst Kaffee-Genuss Sodbrennen, Herzrasen, Übelkeit oder einen erhöhten Puls aus. Das können Symptome einer Kaffee-Unverträglichkeit sein; Zittern und Schwitzen können weitere Zeichen dafür sein. Manche beklagen sich außerdem über Schlafstörungen und ein seltsames Schwächegefühl.

Vor allem Kaffeetrinker mit Bluthochdruck spüren diese Symptome häufig. Magenempfindliche Menschen bekommen oft Probleme mit der Säure, da diese zu Sodbrennen führen kann.

Vielfältige medizinisch begleitete Studien haben inzwischen erwiesen, dass auch größerer Kaffeegenuss von 4-8 Tassen täglich nicht gesundheitsschädlich sein soll. Vielmehr sprechen die Zahlen dafür, dass Kaffeetrinker beispielsweise weniger oft an Krebs, Parkinson oder Alzheimer erkranken.

Außerdem trägt die aufgenommene Getränkemenge durchaus zum Tagesbedarf an Flüssigkeitsaufnahme bei. Dass Kaffeegenuss dem Körper angeblich Wasser entziehe, stimmt nicht.
 


Hier kommen unsere Tipps für Sie:
 

1. Auf die Bohne und die Röstung achten

Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Setzen Sie bei Kaffee-Unverträglichkeit immer auf Qualität, denn billiger Kaffee ist industriell hergestellt, also zu schnell und zu heiß geröstet. 

Erst das schonende Röstverfahren sorgt für die Bekömmlichkeit des Kaffees. Ein gute Kaffeebohne erkennen Sie an der dunkelgoldbraunen Farbe, an dem Geruch, und an der Beschaffenheit. Sollte sich zum Beispiel Bruch in der Tüte befinden, könnte diese Bohne für Sie ungeeignet sein. Ebenso sollten die Bohnen einen muffigen oder verbrannten Geruch haben. Hingegen einiger Annahmen ist es aber kein Qualitätsmangel wenn die Bohnen ölig sind.

Grundsätzlich empfehlen wir daher ganze Bohnen und keinen gemahlenen Kaffee bzw. Filterkaffee, da Sie hier die hohe Qualität die Sie brauchen nicht mehr genügend beurteilen können.

Kaffeeröstung


2. Espressobohnen anstatt Kaffeebohnen verwenden

Für Espresso werden sanfte und säurearme Kaffeebohnen verwendet. Sie werden in einem speziellen Röstverfahren bei hohen Temperaturen länger als herkömmliche Kaffeebohnen gebrannt. 

Bei einer besonders schonenden Trommelröstung kann dieser Vorgang bis zu 20 Minuten dauern. Die wichtigste Säure des Kaffeepulvers, die Chlorogensäure, wird dabei bis zu 70 Prozent abgebaut. Mit dem Erfolg, dass sich Reizstoffe zersetzen und mehr Öle austreten.

Generell gilt – je kürzer die Brühzeit, desto magenfreundlicher der Kaffee. Deshalb ist Espresso, trotz seines kräftigen Geschmacks und seines starken Aussehens, bekömmlicher als Filterkaffee. Zudem enthält Espresso weniger Koffein als Filterkaffee.

Beim Filterkaffee läuft das Wasser minutenlang durch das Kaffeepulver im Filter. Durch die lange Brühzeit entsteht nicht nur der für Filterkaffee typische Geschmack, auch Bitter- und Reizstoffe werden dabei gelöst. Beim Espresso hingegen wird das Wasser mit sehr hohem Druck durch das Pulver gepresst. Da das Wasser nur kurze Zeit mit dem gemahlenen Kaffee in Berührung kommt, werden nur wenige magenreizende Stoffe gelöst. Dies ist übrigens auch der Grund dafür, dass Espresso weniger Koffein enthält als eine Tasse Filterkaffee.

Probieren Sie Coffeefair Espresso in Barista-Qualität.

Kaffeebohnen Coffeefair

 

3. Schonkaffees und milde Sorten

Bei diesen Kaffeesorten werden die Reizstoffe, die für Säure und Sodbrennen bei empfindlichen Menschen verantwortlich sind, extrem verringert. Diese Kaffees sind deshalb entsprechend harmonisch im Geschmack. Das Koffein ist nach wie vor enthalten.

Probieren Sie zum Beispiel den Filterkaffee Darboven Idee Classic.

Angenehm mild und säurearm lassen sich milde Kaffeesorten trinken; der Koffeingehalt ist aber in den milden Sorten weiterhin enthalten. Milde Sorten sind aus speziell ausgewählten Bohnen, die einen geringen Säuregehalt besitzen.

Testen Sie zum Beispiel den Filterkaffee Tchibo Cafe Classic Mild.

 

4. Entkoffeinierter Kaffee

Bei entkoffeiniertem Kaffee wird das Koffein durch ein spezielles Verfahren erheblich reduziert. Somit wird Herzrasen und erhöhtem Puls, aber auch Einschlafstörungen vorgebeugt. Allerdings enthält der Kaffee eben auch nur höchstens 0,1% Koffein und hat daher eine eher schwache Wirkung auf die Müdigkeit.

Probieren Sie illy Espresso entkoffeinierte Bohne oder Darboven Idee Classic entkoffeinierter Filterkaffee.

Caro-Kaffee: Dieser Ersatzkaffee von der Firma Nestle galt früher auch als “Kinderkaffee”, da er ganz ohne Koffein ist. Er besteht aus Getreide, Malz und Zichorie. Bekommt man starke Probleme vom Kaffeegenuss, möchte aber nicht auf ihn verzichten, könnte das eine Alternative sein. 

 

 

 

Fast alle hochwertigen Kaffee-Marken bieten spezielle Kaffeesorten an, die besonders magenfreundlich oder mild sind. 

 

Wählen Sie aus unserem großen Sortiment die Sorte die Ihnen am besten bekommt, dann können Sie auch in Zukunft wieder Ihren Kaffee genießen!

 

 

 

 

 

 

Bildnachweis: © amenic181, © Sergey Bogomyako

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